Todeszug von München nach Kaunas

Samstag 20. November 2011 um 11 Uhr am „Leeren Stuhl“, Rathaus Pasing, beim Eingang Rathausgasse, gedenken wir der jüdischen Opfer, die vor 80  Jahren mit dem Zug nach Kaunas in den Tod geschickt wurden.

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Vanessa Hafenbrädl illuminiert Rathaus Pasing

Freitag, 24. September und
Samstag 25. September, jeweils ab 19.30 Uhr wird das Pasinger Rathaus illuminiert, mit großflächigen Video-Projektionen von der international renommierten Lichtkünstlerin Vanessa Hafenbrädl, unter dem Titel
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Juden, Trachten und Bayrisches Brauchtum

23.09.21 um 20 Uhr: Juden, Tracht und Bayrisches Brauchtum. In lebensfrohen Bildern und begleitenden Münchner G’schichten erzählen Lydia Bergida (Fotografien) und Katrin Diehl (Interviews) über „Münchner Juden in Tracht und das (ausgefallene) Oktoberfest“. Ort: auf der Plattform vor dem Rathaus Pasing, Rathausgasse, am „Gebeugten leeren Stuhl“. Eintritt frei.  weiterlesen


Rathaus-Ausstellung von Rita Seibold-Över

Verschoben auf die Zeit nach Corona: die Vernissage der Rathaus-Ausstellung „UNTERWEGS“ von Rita Seibold-Oever: Ölbilder auf Leinwand. Im Rathaus werden Besucher derzeit nur in dringenden Fällen eingelassen. Im Moment können Sie die Bilder nur online ansehen, auf der Website von Rita Seibold-Över oder hier bei uns. Die Ausstellung war geplant für 30.4. – 4. 6. 2020, wurde dann verschoben auf 7.5. – 4.6.2020, und endlich verschoben auf 24.11.2020 bis 14.01.2021 verlegt. weiterlesen


Rathaus-Ausstellung Emanuel Eckl

Donnerstag 19. März 2020 um 19 bis 21 Uhr ist Vernissage der Rathaus-Ausstellung mit Bildern von Emanuel Eckl unter dem Titel „gelingt und zerbricht“. Die Ausstellung ist vom 19.03. bis 23.04.2020 geöffnet, zu den Öffnungszeiten des Rathauses. — Die Ausstellung ist WEGEN CORONA ABGESAGT —- weiterlesen


Ich denke über vieles nach

zurück zur Hauptseite Gloria Gans

„Ich denke über Vieles nach.“
… „Ich bin nicht mehr ganz von dieser Welt.“

Das Paar Klara und Rudi. Der Mann, alt und krank, seit Wochen wartet er nur noch auf seinen Tod.Schlaf, Halbschlaf, quälendes Erwachen, Gegenwart, Vergangenheit, die Zukunft der anderen, die Trauer, bald nicht mehr dazuzugehören, Bangen vor dem Ende oder ist es wieder ein Anfang?
Und wieder kann der Mann sich nicht den quälenden Bildern erwehren, die ihn fast täglich seit 73 Jahren schon heimsuchen. Als junger Marinesoldat mit auf dem Schnellboot, als in der Nacht des 30. Januar 1945 der SOS-Ruf eintrifft.

Das ehemalige Luxus-Kreuzfahrtschiff der Nazis, die Wilhelm Gustloff mit über 10.000 Flüchtlingen aus Ostpreußen an Bord ist auf dem Tiefwasserweg in der Ostsee von drei sowjetischen Torpedos getroffen worden.  -20 Grad Außentemperatur, Menschen treiben im Wasser, in der Mehrzahl Frauen und Kinder. Fast leblose Körper werden an Bord gezogen, der Ausdruck der Gesichter gräbt sich tief in das Gedächtnis des Soldaten ein. Das Entsetzen, die wie wild flackernden Augenlider der Frauen. Die Bilder dieser Nacht wird der Mann nie mehr los. Noch als Neunzigjähriger muss er weinen, wenn er davon spricht. In jener Januarnacht sterben über 9.000 Menschen im Meer, etwa sechsmal mehr als beim Untergang der Titanic.

Ca. 10.000 Menschen sterben im Mittelmeer seit 2014. Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung, vor wirtschaftlicher Not. Oft dabei ist der Luxus der Einen, also unser Luxus, die Not der Anderen. Nachdem Mare Nostrum, eine Operation der italienischen Marine und Küstenwache seinen Dienst einstellt, retten im Mittelmeer vor allem NGOs.

NGOs agieren zivil, international, selbstverwaltend, und nicht
gewinnorientiert. Nach internationalem Seerecht haben alle Kapitäninnen und Kapitäne die Pflicht, Schiffsbrüchigen in Seenot zu helfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein NGO gezielt rettet oder ob ein Schiff zufällig in Seenot geratene Menschen aufnimmt. Das Patrouillieren ausländische Seenotrettungsschiffe im libyschen Küstenmeer wäre als Verletzung des Territorialprinzips zu werten, liegt aber ein konkreter Seenotfall vor, trifft die allgemeine Pflicht zur Seenotrettung. Viele Flüchtlingsboote sinken schon im libyschen Küstenmeer.

Leider gibt es eine Lücke im Seevölkerrecht, denn ein angesteuerter Hafen muss ein Rettungsboot nicht einlaufen lassen. Bisher wird also das Nothafenrecht infrage gestellt. Setzen sich Kapitäninnen und Kapitäne über das Verbot der Hafeneinfahrt hinweg, laufen sie Gefahr, festgenommen zu werden.

Der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete wird kein Orden dafür verliehen, dass sie das tut, was doch die Staatengemeinschaft bei Seenotfällen tun sollte, nämlich Leben zu retten. Für ihre Empathie, für ihre Strapazen, für ihre Bereitschaft, in Zukunft mit den Bildern Untergehender und Ertrunkener zu leben, wird sie bestraft.
Etliche zivile Rettungsschiffe dürfen die Häfen nicht mehr zu weiteren Rettungsaktionen verlassen.
Eine verkehrte Welt ist das.
Carola Rackete verbringt einige Tage in Hausarrest und erst am 17.1.2020 lehnt das oberste Gericht Italiens endgültig den im Juli 2019 erhobenen Einspruch gegen ihre Freilassung ab. Die Kapitänin nennt dies ein wichtiges Urteil für alle Seenotretter.

Aktuell wird folgendes verhandelt: Nach dem Willen einiger europäischer Innenminister sollen Rettungsschiffe Italien und Malta anlaufen dürfen und von dort sollen die Migranten in Europa verteilt werden. … Aber werden endlich alle europäischen Länder Geflüchtete aufnehmen und werden Italien und Malta besser unterstützt als die griechischen Inseln der Ägäis, wo soeben allein fast 2.000 minderjährige Flüchtlinge einen Winter im Elend verbringen?

Carola Rackete hat ein Buch geschrieben mit dem bezeichnenden Titel „Handeln statt hoffen: Aufruf an die letzte Generation.“

Zurück zu Klara und Rudi. Auch Klara ist alt und krank. Seit geraumer Zeit schon mischen sich in ihrem Denken Vergangenheit und Gegenwart. Traumgebilde. Gegen Abend wiederholt der Satz:
„Komm, beeile dich, nimm unsere Stiefel aus dem Schrank, damit wir keine nassen Füße bekommen, schnell, der alte Roth, der Fährmann wartet“.
Stimmt.
Die Zeit wird knapp. Wenn wir so weitermachen, bekommen wir alle ganz bald schon sehr nasse Füße.

 

 

 


Rathausausstellung: Gloria Gans

23.01. bis 12.3.2020 ist im Rathaus Pasing die   Ausstellung unter dem Titel
»Ich denke über Vieles nach.« … »Ich bin nicht mehr ganz von dieser Welt.« von Gloria Gans zu sehen.  Eintritt frei, geöffnet wie das Rathaus.
Vernissage war am Donnerstag, 23. Januar 2020 von 19 bis 21 Uhr.  Am Donnerstag, 5. Feb. um 17 bis 18 Uhr führt Gloria Gans durch ihre Ausstellung.
Ein paar Bilder aus der Ausstellung
Bilder von der Führung
Rede von Gloria Gans bei der Vernissage
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Bilder von Gloria Gans

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Gloria Gans: Klara & Rudi, zweiteilig, zusammen 90 x 150 cm, Acryl, Öl auf Jute, 2019
Gloria Gans: Klara, 55 x 50 cm, Öl auf Jute, 2019
Gloria Gans: Klara & Rudi, 95 x 155 cm, Acryl, Öl auf Jute, 2019
Gloria Gans: Ich bin nicht mehr ganz von dieser Welt, 80 x 80 cm, Acryl, Öl auf Jute, 2019
Gloria Gans: Mit 17 in den Krieg, 85 x 50 cm, Acryl, Öl auf Jute, 2019
Gloria Gans: Palmyra I, 85 x270 cm, Öl auf Jute, 1995/2016
Gloria Gans: flashback I, 125 x 110 cm, Acryl, Öl auf Jute, 2015
Gloria Gans: hard work for smart phones I, 140 x 190 cm, Acryl, Schlagmetall, Öl auf Jute, 2014
Gloria Gans: hard work for smart phones II, 130 x 95 cm, Acryl, öl auf Jute, 2013

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Lichtkunst am Pasinger Rathaus

Ab Freitag, 6. Dezember 2019 projiziert der Künstler Johannes Reihl Lichtbilder auf die Fassaden des Pasinger Rathauses. Jeweils Freitag bis Sonntag von 17:00 bis 21:00 werden über eine Länge von 80m täglich unterschiedliche abstrakte Illusionen, dreidimensionale Lichtobjekte, venezianische Paläste und Parklandschaften weiterlesen


a matter of belief

28.11.2019, 19 Uhr Vernissage zur Ausstellung von Bianca Artopé,   der Preisträgerin des Pasinger Kunstpreises 2018 mit einer Einführung durch Dr. Anna Wondrak. Bianca Artopé zeigt vom 28.11.2019 bis 12.01.2020 ihre neuesten Arbeiten aus der Serie „a matter of belief“. Der Pasinger Kulturpreis wird vom Verein Pasinger Mariensäule e.V.  vergeben. weiterlesen

Gedenken am Leeren Stuhl Pasing 2019

Mittwoch 20. November 2019 um 12 Uhr am „Leeren Stuhl“ am Pasinger Rathaus: Gedenkstunde für die Pasinger Opfer der Shoah. Am 21. November 1941 wurden fast 1.000 Münchner Juden, darunter auch Pasinger Bürger, in Züge „verladen“, nach Kaunas gefahren und dort ermordet. Daran erinnern wir in dieser Gedenkstunde. Musikalische Gestaltung: Michaela Dietl. weiterlesen


zurück zur Seite Töne im Tunnel 2019 mit Bernhard Pfeil, Digeridoo

Foto Rüdiger Schaar
Foto Rüdiger Schaar
Foto Rüdiger Schaar
Foto Rüdiger Schaar
Foto Peter Pich
Foto Rüdiger Schaar
Foto Rüdiger Schaar

 

Rathausausstellung Christine Wieland

9. Mai bis 18. Juli 2019 Rathausausstellung von Christine Wieland unter dem Titel „Contemporary Life“. Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 9. Mai 2019 von 19 bis 21 Uhr spricht die Galeristin Dr. Lurz über die Arbeiten von Wieland.

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Revolution: Mit Volldampf voraus

Samstag, 4. Mai 2019 um 18 Uhr Abschlussveranstaltung im Pasinger Rathaus mit einer literarisch-historischen Lesung von Dr. Gerd Holzheimer: „Mit Volldampf voraus – Revolutionärer Knotenpunkt Pasing“ MusikalischerRahmen: Das Lindwurmkombinat – Inga Däubner | Oboe, Claus Filser | Viola und Gitarre, Dennis Gross | Bass – interpretiert Revolutionsmusik. Sitzungssaal des Rathauses Pasing, Landsbergerstr. 486. Eintritt frei.
Zur Titelseite: Revolution in Pasing 1918/19
Bilder vom Abschluss-Abend

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Yi führt durch ihre Ausstellung

Dienstag 2. April 2019 um 17 Uhr: Führung und Künstlergespräch durch die Malerin Youjin Yi in ihrer Ausstellung im Pasinger Rathaus. Eintritt frei. Dienstag ist das Rathaus bis 18 Uhr geöffnet.


Rathausausstellung: Youjin Yi

21. März bis 2. Mai 2019 Ausstellung „Sehnsucht nach Sehen“ mit Gemälden von Youjin Yi im Rathaus Pasing. Donnerstag 21. März 2019 von 19 bis 21 Uhr war die Eröffnung, einleitende Worte sprach Tina Hudelmaier. Am 2. April um 17 Uhr führt die Künstlerin durch ihre Ausstellung. weiterlesen


Youjin Yi: Vita

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Youjin Yi

geboren am 05.10.1980 in Gangneung/born in Gangneung, ROK
2000 – 2002 Sejong Universität in Seoul, ROK
2004 – 2011 Akademie der Bildenden Künste München, D
2008 Gaststudium an der Universität der Künste Berlin bei Leiko Ikemura
2011 Meisterschülerin Günther Förg
lebt und arbeitet in München/lives and works in Munich, D

Einzelausstellungen / Solo Exhibitions
2018 Unter Bewusstsein,Tanja Pol Galerie, München, D
2014 Tanja Pol Galerie, München, D
2013 Tanja Pol Galerie, München, D
2012 Abstrakt, Galerie Kunsthaus, Starnberg, D

Gruppenausstellungen / Group Exhibitions
2018 Jahresgaben,Kunstverein München, D
PIN.Party und Benefizauktion 2018, Pinakothek der Morderne, München, D
Schiffe setzten über, Galerie der Künstler, BBK, München, D
OCCURENCE-Part 3, ein Kunstprojekt von Stephanie Maier, Kulturwerkstatt
HAUS 10, Fürstenfeldbruck, D
2017 Jahresgaben, Kunstverein München, D
2016 Jahresgaben, Kunstverein München, D
Frischluft tanken im Berlinerboden SCHLUFT, Schorfheide, D
After Realism,GiG MUNICH,Galerie im Gartenhaus, München, D
OCCURENCE-Part2,ein Kunstprojekt von Stephanie Maier im Kösk, D
2015 Jahregaben, Kunstverein München, D
OCCURENCE-Part1,ein Kunstprojekt von Stephanie Maier in der Färberei, D
ONGGI, A Space for a Week in Cologne, Tanja Pol Galerie c/oStudio
Wolfgang Burat, Köln, D
2014 Jahregaben,Kunstverein München, D
Die ersten Jahre der Professionalität, Galerie der Künstler, BBK, München, D
2013 Jahresgaben, Kunstverein München, D
My mind keeps wandering – Kunst aus München in Biesenthal, Wehrmühle
Biesenthal, Biesenthal, D
Die ersten Jahre der Professionalität, Galerie der Künstler, BBK, München, D
2011 Hintergründe, Galerie der Moderne, München, D
Ereignis Druckgraphik 2, Internationale Druckgraphikausstellung, Leipziger Buchmesse, D
2010 Dialogos, Fundacion Ludwig de Cuba, Catedra Humboldt, Casa Monumento
Salvador Allende, Havanna, CU

Stipendien und Preise / Award
2016 Bayerisches Atelierföderprogramm 2017/18 für bildende Künstlerinnen, Künstler
2014 Atelierförderprogramm/Ateliermietzuschusse(bis 2017) Landeshauptstadt München
2012 Atelierförderprogramm/Atelier (bis 2016), Landeshauptstadt München
2010 Stipendium für Ausländische Studierende aus dem STIBET-Programm des DAAD
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
2007 Stipendium für Ausländische Studierende, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


Rathaus-Ausstellung: Gallmetzer und Hampe

25.01. bis 14.03.2019 Rathausausstellung
LATENZ mit Bildern von Christine Gallmetzer und Fotografien von Jette Hampe. Donnerstag  24. Januar 2019 von 19 bis 21 Uhr war die Eröffnung mit einer Einführung durch die Kunstwissenschaftlerin Jenny Mues.
Künstlerinnengespräch und Finissage am 12. März um 16.30 Uhr

Bilder von der Eröfffnung
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Reinhild Gerum im Rathaus Pasing

Donnerstag, 22. November 2018 bis 17. Januar 2019 STANDORTBESTIMMUNG: Papierarbeiten von Reinhild Gerum im Pasinger Rathaus. Ausstellungseröffnung war am 22.11. von 19 bis 21 Uhr, die Einführung hielt Lea Watzinger. weiterlesen


Revolution in Pasing: Auftakt im Rathaus

Donnerstag 8. November 2018 Auftaktveranstaltung  mit Dr. A. Heusler/Stadtarchiv als Festredner und musikalischer Begleitung durch den Gewerkschafts-Chor Quergesang im Pasinger Rathaussaal, Landsbergerstr. 486, Eingang Rathausgasse weiterlesen


Revolution: die Ausstellung

8. November 2018 bis 4. Mai 2019, im Foyer des Pasinger Rathauses, Ausstellung „Revolution in Pasing 1918 – 19“. Die Ausstellung zeigt die Pasinger Perspektive der Revolution vor 100 Jahren und des Endes der Räterepublik ohne Blutvergießen. Die Ausstellung wird am 8. November 2018 um 18 Uhr im Rathaussaal mit einem Festakt eröffnet.
Zur Titelseite: Revolution in Pasing 1918/19

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Rathausausstellung: Fritz-Herrmann

27. 9. bis 15. 11. 2018 dauert die Ausstellung „Im Nirgends und überall“ mit Gemälden von Margarethe Fritz-Herrmann.  Eintritt frei. Donnerstag, 27. September 2018 von 19 bis 21 Uhr war die Vernissage mit einem Künstlergespräch, die Pianistin  Masako Ohta trug zu den Bildern ausgesuchte Klavierstücke vor.

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Rathausausstellung: Doris Autenrieth

07.Juni bis 20. Juli 2018:  Ausstellung von Doris Autenrieth: „Polyperspektivische Mindmaps“. Eröffnung der Ausstellung war am 7. Juni mit einer Einführung durch Christian Marek und Musik von Max Stadler. .

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Rathausausstellung: Bolata & Öxler

22.03. bis 17.05.2018 Ausstellung im Pasinger Rathaus mit Bildern von Anja Bolata und Patrick Öxler unter dem Titel „Realismus & Abstraktion“. Öffnungszeiten sind wie die des Rathauses. Vernissage:  Donnerstag 22. März 2018 von 19 bis 21 Uhr.

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Rathausausstellung: Fotografien von Max Ott

23.11.2017 bis 18.1.2018 Ausstellung „Stadt Land Abstraktion – Photografien von Max Ott“ im Bürgerzentrum im Rathaus Pasing, Landsbergerstr. 486 Eingang Rathausgasse. Sonderführung mit dem Künstler Dienstag, 12.12.2017 18.oo – 20.00 Uhr.  weiterlesen


Gedenkakt am leeren Stuhl Pasing

Sonntag, 19. November 2017um 12 Uhr: Gedenkakt am Leeren Stuhl am Pasinger Rathaus, Rathausgasse. Der Eintritt ist frei. Mitglieder des Kulturforums werden die Lesung gestalten, ebenso Mitglieder der Geschichtswerkstatt, die weiterlesen


Rathausausstellung: Inge Ehlert

28. September bis zum 16. November 2017 Rathausausstellung mit Bildern von Inge Ehlert zu Gedichten von Karl Lubomirski unter dem Titel „Gemalte Lyrik“. Donnerstag, 28. September von 19 bis 21 Uhr war die Vernissage, bei der Karl Lubormirski die Gedichte vorgetragen hat, zu denen Inge Ehlert Bilder gemalt hat.  Öffnungszeiten siehe unten. weiterlesen


Rathausausstellung: Alfred Lachauer

23. März bis 18. Mai 2017 Kraftfeld Farbe – Bilder von Alfred Lachauer. Ausstellung in der Pasinger Rathaus-Galerie, Rathausgasse. Vernissage war am Donnerstag, 23. März 2017 von 19 bis 21 Uhr,  zur Einführung sprach Roland Sandner.

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Rathausausstellung: Sabine Levinger

24. November 2016, von 19.00 – 21.00 Uhr war die Vernissage der Ausstellung „Böhmen  liegt am Meer“ mit Gemälden von Sabine 161124-levinger-120Levinger in der Pasinger Rathaus-Galerie, Rathausgasse. Einführende Worte sprach der Kulturwissenschaftler Dr. Elmar Zorn. Dauer der Ausstellung: bis 19. Januar 2017, geöffnet zu den Öffnungszeiten des Rathauses.
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Lesung am leeren Stuhl in Pasing

161109-leerer-stuhl-120Sonntag 20.11.2016 um 11 Uhr Namenslesung verschleppter oder getöteter Pasinger Juden beim „Leeren Stuhl“ am Pasinger Rathaus, Rathausstraße, anlässlich des Totensonntags.
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Rathausausstellung: Marta Fischer

160602-mf-ottomotor-120 3. Juni bis 28. Juli 2016 Ausstellung „Menschen und Maschinen“,  Bilder von Marta Fischer im Pasinger Rathaus, Bürgerzentrum. Vernissage war am Donnerstag 2. Juni2016 von 19 bis 21 Uhr.
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KUNST versus DESIGN

151119-roessler-12020.11.2015 bis 14. 01. 2016 Rathausausstellung: Bilder von Elisabeth Rößler.
Vernissage war am Donnerstag, 19. November 2015 von 19.00 – 21.00 Uhr mit einer Einführung durch Klaus Herber.
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Rathausausstellung: Gemeinsame Wege

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25. September bis 12. November 2015 Rathausausstellung
Gemeinsame Wege. Jutta Lohmann, Malerei, und Bernd Lohmann, Fotografie.
Vernissage war am Donnerstag 24. September 2015 von 19 bis 21 Uhr. Einführende Worte: Johanna Hunder weiterlesen


Man kann es so oder so sehen

150521-kupka-12021. Mai bis 09. Juli 2015 Gemeischaftsausstellung von Mio Kupka und László Maczky im Bürgerzentrum Rathaus Pasing.
Eröffnung war am Donnerstag, 21.05. von 19 bis 21 Uhr

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Zu den Bildern von U. Steglich-Schaupp

Die Künstlerin Ursula Steglich-Schaupp hat in einem Prozess des Übermalens ihre Vergangenheit überschrieben – erinnerte Eindrücke, Gefühle, Formen auf großformatigen Leinwänden in einen neuen Zusammenhang gebracht. Für die Reihe der Übermalungen hat sie auf teils fertige, teils angefangene Bilder neue Schichten mit Acryl, Tempera, Bitumen, Schellack, Farbpigmenten und Sprühlack aufgetragen und die Bilder so dem Archivieren, dem Konservieren entrissen. Erst in der Reihung wird erahnbar, wo der Hintergrund durchscheint, wo die Vergangenheit selbst zum Gegenstand der Auseinandersetzung wird.

In kraftvollen Farben tauchen große, enigmatische Figuren aus dem Raum auf, ohne wirklich verortet zu sein, werden „bis auf die Knochen“ seziert und entziehen sich doch der Eindeutigkeit. Weibliches und Männliches verwischt, Gesten, Haltungen scheinen auf, verweigern sich aber eindimensionaler Zuordnung, der freigelegte Brustkorb erlaubt maximale Annäherung und gleichzeitig vergrößert sich die Distanz durch die Neutralität des Humanen als Struktur.

Die menschliche Figur – die Verortung des Menschen in seiner Welt, seinen Erfahrungen, seinen Rollen und seinen Zwängen – bildet ein zentrales Motiv der „figürlichen“ Darstellung der Malerin. Sie versteht sich als weibliche Künstlerin – weibliche Figuren und Themen nehmen in ihren Arbeiten einen großen Raum ein – und die Reflexion ihrer Rolle ist integraler Bestandteil des künstlerischen Prozesses – man könnte sie als ihre basale Motivation bezeichnen.

Gemalt hat sie „schon immer“ – auch wenn der Weg zur freischaffenden Künstlerin nicht sehr gradlinig verläuft. Nach der Akademie ist Kunst und die Vermittlung von Kunst erst einmal ihr Beruf – dann nähert sie sich wieder ihren eigenen Themen, mit den unterschiedlichsten Materialien und Techniken – sie plastiziert, arbeitet viel mit Ton, schweißt, konstruiert, collagiert, druckt, malt, zeichnet und lässt sich von der haptischen Qualität der Materialien verführen. Die Bearbeitung von Material und die Auseinandersetzung mit dem Material sind Triebfeder und Ziel ihres Tuns.

Farbe und Stift bleiben neben dem Ton eine Konstante in ihrer künstlerischen Entwicklung – aber auch da probiert sie die verwegensten Techniken, Farbträger und Malgründe, scheut sich nicht, die Schrift als widerspenstiges Element zu integrieren und sie bleibt (mit Lust) an der Auslotung dieser Welt, den Beziehungen, den Gegenständen – auch am Gegenständlichen. In den lose verbundenen thematischen Reihen (z.B. „Haribo“, „Boote“, „Orte“, „Sprüchebilder“), auch in den unermüdlichen Befragungen und dem Verändern schon „vollendeter“ Arbeiten wird die Intensität ihrer künstlerischen Auseinandersetzung, das Existentielle ihrer Suche spürbar.

In den Arbeiten der Ausstellung zeigt sich USS wieder ganz als Malerin, deren Motivation, dem Eigenen durch ihren spezifischen Umgang mit Farbe und Material eine eigenwillige Form zu geben, in der Textur dieser großräumigen Flächen als kraftvolle Farb-Bewegung sichtbar wird. Einerseits variieren die gezeigten Arbeiten (frei) das Ausloten der Vergangenheit als persönliche Auseinandersetzung und gleichzeitig wird – einer Serie ähnlich – der Prozess des Über-Malens zum inhärenten Sujet dieser Reihe.

Auch die Zeichnungen aus der Reihe „Kokons“ zeigen ihre Arbeitsweise: einerseits entwickelte sich die Form als (weibliches?) Thema erst aus der Reduktion auf Graphit und Kohle, auf Schwarz und Weiß – und andererseits generierte sie daraus thematisch weitere Arbeiten – eine verdichtete Spurensuche.

Indem die Künstlerin den Prozess des Arbeitens, des Ausprobierens, des Suchens, der Auseinandersetzung mit dem Material zum substantiellen Thema macht, sprengt sie die Grenzen des rein Thematischen und öffnet den Blick für den künstlerischen Prozess.

Doris Volkmer

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Rathausausstellung Martina Frick

141121-frick-12021.11.2014 bis 15.01.2015 Rathausausstellung
MALGRAFFO – Malerei-Grafik-Fotografie von Martina Frick
im Bürgerzentrum des Pasinger Rathauses in der Landsbergerstraße 486, Eingang Rathausgasse. Eintritt zu den Öffnungszeiten des Rathauses frei.

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