Aktuell

Willkommen beim Kulturforum München-West!

Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST fördert Kreativität sowie Verständnis für Kunst und gesellschaftliche Fragen und unterstützt die Integration verschiedener Kulturen.

Sein Ziel ist die aktive Förderung und Pflege der Künste, Stadtteilkultur und Stadtentwicklung im Münchner Westen.

Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST ist überparteilich und gemeinnützig. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.

Der Verein organisiert Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Diskussionen und andere Veranstaltungen.

Aktivitäten

  • Ausstellungen und Vernissagen im Pasinger Rathaus (in Kooperation mit dem Verein Kunst und Kultur im und um das Pasinger Rathaus)
  • Organisation der „Offenen Ateliers Pasing / Obermenzing“ zusammen mit den beteiligten Künstlern seit 2000
  • Podiumsdiskussionen und sonstige Veranstaltungen zu stadtteil-bezogenen und gesellschaftspolitischen Themen
  • Kammermusik in Münchens kleinstem Konzertsaal, dem ehemaligen Rathaussaal von Pasing, jetzt Volkshochschule, und in Pasinger Kirchen
  • „Kulturfrühstücke“ an verschiedenen Orten mit aktuellen Themen
  • „Töne im Tunnel“ oder „Töne im Terrain“ als Beitrag zur jährlichen Nacht der Umwelt
  • Autorenlesungen
  • Engagement für stadtplanerische Gestaltung im Bereich Pasing und Obermenzing
  • Kulturausflüge und Stadtführungen
  • Führungen durch Museen und private Sammlungen
  • Führungen in Pasing und Obermenzing
    Siehe auch die Broschüre DUO MENZING, hier als PDF mit 2 MB anzusehen
  • Interkulturelle Veranstaltungen
  • Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • Stammtisch mit Mitgliedern, Freunden und Interessierten

Das KULTURFORM MÜNCHEN-WEST e.V. arbeitet mit lokalen Einrichtungen und Vereinen zusammen.

Mailverteiler

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Spenden

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Flyer

Den aktuellen Flyer des Kulturforums können Sie hier herunterladen und ausdrucken

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Aktuelle Veranstaltungen


KulturStammtisch mit Andreas Ellmaier und Johannes Wimmer

Gaststätte „Zum Alten Wirt“ in Obermenzing, Dorfstrasse

Andreas Ellmaier und Johannes Wimmer stellen den Verein der Freunde Schloss Blutenburg (BBV) beim KulturStammtisch vor.
von links: Johannes Wimmer, stellv. Vorstand, Andreas Ellmaier, Vorstand BBV, Foto Ulrike Seiffert

„Seit über 50 Jahren fördern wir Kunst und Kultur, erhalten zu Bewahrendes und setzen Impulse für die Zukunft – in und um Schloss Blutenburg, dem Mittelpunkt des kulturellen Lebens im Münchner Westen“. So lautet das Motto des BBV. Die beiden Vorstandsmitglieder, Andreas Ellmaier und Johannes Wimmer, stellen den Blutenburgverein und seine zahlreichen Projekte vor. Dazu gehört die Organisation des bekannten Weinfestes und des Weihnachtsmarktes, aber auch Kunstausstellungen und Schlossführungen.

Zum Essen können Sie gerne schon früher kommen, es ist ab 18.30 Uhr reserviert. Bei schönem Wetter treffen wir uns im Biergarten, bei schlechtem in der Kirchenstube. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Gäste sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen und informativen Abend.

Blutenburg ASJ
Luftbild von Ulrich Lanz

Seit 1974 ist das satzungsgemäße Ziel des von einer Gruppe engagierter Obermenzinger Bürger gegründete BBV die „Förderung und Erhaltung von Kulturwerten in Schloss Blutenburg und der ehemaligen Hofmark Menzing“. Bei der Vereinsgründung  war das Hauptziel damals freilich, Schloss Blutenburg vor dem drohenden Zerfall zu retten. Erhalt und Ausbau der Grünflächen um das Schloss sowie die musikalische und kulturelle Belebung des Schlosses standen damals ebenso auf der Tagesordnung des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg. Von 1980 bis 1983 dauerten die Renovierungsarbeiten an den Gebäuden und insbesondere der bibliotheksgerechte Ausbau. Mit dem Einzug der Internationalen Jugendbibliothek (IJB) 1983 war das Hauptziel erreicht, aber Aufgaben rund um die Blutenburg gingen dem Vorstand deshalb noch lange nicht aus. Der BBV unterstützt die Arbeit der IJB, die das Schloss zum „Bücherschloss“ macht.

die Friedenslinde, Foto ASJ

Wichtig war zudem der Erhalt der „Friedenslinde“ aus dem Jahr 1871 mitten im Schlosshof, mittlerweile ein anerkanntes Naturdenkmal. Rund um die Blutenburg sind einige Kunstwerke zu sehen, die es ohne die Initiative der Schlossfreunde nicht gäbe: Die Granitsteine des Untermenzinger Bildhauers Klaus Behr, das Denkmal „Für die Liebenden“, das Todesmarschdenkmal oder die Gedenkskulptur der „Gebeugte Leere Stuhl“ an der Kirche Leiden Christi.

In diesem Turm hat der Verein sein Büro, Foto: ASJ

 Auch wenn es die bekannten Blutenburger Schlosskonzerte nicht mehr gibt, so setzt der Verein noch heute musikalische Akzente, zum Beispiel mit den traditionellen Jazz-Konzerten im Juli im Schlosshof. Die BBV-Kunstausstellungen im Christa-Spangenberg-Saal erfreuen sich großer Beliebtheit. Zwei Mal im Jahr erscheinen die „Obermenzinger Hefte“, auch das traditionell stark besuchte Pfälzer Weinfest sowie das Dorffest im Juni und die Ramadama-Aktionen sind nicht zu vergessen. Der Blutenburger  Weihnachtsmarkt mit seiner einzigartigen Atmosphäre gehört zu den schönsten weit und breit. Auch die Gartentage gehören zu den unterschiedlichen Veranstaltungen, die der Verein organisiert.

Im Turm IV hinter dem Herrenhaus befindet sich der Vereinssitz.

Kernfusion als Energiequelle: Neueste Entwicklungen

Im Ebenböckhaus

Quelle: IPP

Prof. Dr. Hartmut Zohm, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching.

Vortrag in unserer Wissenschaftsreihe:
Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Zohm.

Eintritt: 15 €, Mitglieder des Kulturforums München-West 12 €.
Anmeldungen erbeten unter einladungen@kulturforum-mwest.de

Die Fusion von Wasserstoffkernen ist die Energiequelle der Sterne. Seit mehr als 50 Jahren arbeiten Forscher daran, diesen Prozess auf der Erde nutzbar zu machen. Die jüngsten Erfolge bei der Erzeugung von Fusionsenergie auf der Erde haben zu einem verstärkten Interesse und Engagement für die Entwicklung der Fusionsenergie in der ganzen Welt geführt, sowohl seitens der Industrie als auch der Politik.

Im Vortrag wird zunächst darauf eingegangen, wie ein Fusionskraftwerk auf der Erde realisiert werden sollte. Dabei wird insbesondere der Einschluss von heißen Wasserstoffplasmen in Magnetfeldern in Tokamaks und Stellaratoren diskutiert, aber auch das Prinzip der Trägheitsfusion wird skizziert. Der aktuelle Stand der Forschung und die jüngsten experimentellen Erfolge in verschiedenen Fusionsanlagen auf der ganzen Welt werden vorgestellt. Schließlich wird der Weg zu einem Fusionskraftwerk im Lichte der neueren Entwicklung in Politik und Wirtschaft diskutiert.

Prof. Dr. Hartmut Zohm ist Direktor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, wo er für den Betrieb des Tokamak-Experiments "ASDEX Upgrade" verantwortlich ist. Seit 2020 leitet er außerdem eine europäische Arbeitsgruppe, die sich mit der Physik des Demonstrationskraftwerks befasst.

Haar – Macht – Lust

Führung mit Constanze Lindner Haigis

Kunsthalle München

Bild: Miguel Chevalier, Januskopf, 2021; Kunsthalle

Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Haare sind ein starkes Mittel des Ausdrucks – politisch, religiös, kulturell und persönlich. Mit ihnen bekennen wir Zugehörigkeit, gestalten Identität oder ziehen andere in unseren Bann. Die Ausstellung in der Kunsthalle München lädt zu einem anregenden, sinnlichen und überraschenden Streifzug durch drei Jahrtausende Kunst- und Kulturgeschichte der Haare ein. Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann.

Führung: 12 € / 10 € für Mitglieder; Eintritt 18 € / 14 € ermäßigt;

Bitte melden Sie sich an unter einladungen@kulturforum-mwest.de.

Führung am Tag des offenen Denkmals

am Sonntag, 13. September 2026, 15:00 Uhr und 16:30 Uhr

„Borst-Villen in der Marsopstraße“

Foto: Angela Scheibe-Jaeger

Dieses Jahr wollen wir uns beim Tag des offenen Denkmals mit dem Architekten Bernhard Borst beschäftigen und laden Sie herzlich zu unserem Rundgang ein. Borst (1883 - 1961) steht noch heute im Schatten von August Exter, der die beiden Villencolonien in Pasing und Obermenzing geschaffen hat. Allerdings wurde er mit seiner neuartigen Wohnsiedlung „Borstei“ bekannt, die er von 1924 – 1929 erbaut. Borst arbeitet ab 1903 als Schüler und Kollege von Exter in dessen Architekturbüro zusammen und prägt mit ihm bis 1914 die Kolonie mit ihren Bauten und deren Ausschmückung maßgeblich mit. Borst gilt als „Architekt zwischen Tradition und Moderne“ mit „Modern-historisierender Stil“  Seine Anfänge liegen also in unserer Gegend, hier hat Borst in den beiden Villencolonien als bauleitender Architekten mehrere Baustellen und ist dann auch als selbständiger Bauunternehmer „gut beschäftigt“. Hier stehen auch seine ersten „Eigenheime“.

Foto: Angela Scheibe-Jaeger

Sie werden bei unserem Rundgang entlang der Marsopstraße besonders zwei Beispiele seiner frühen Bauten kennen lernen. In dieser Straße am Würmkanal baut sich Borst 1907 selbst sein erstes Eigenheim, eine „Villa, historisierender Jugendstil“. In der Nähe liegt die „Villa Flesch“ aus dem Jahr 1910, ebenso noch stark vom Jugendstil beeinflusst, mit dem markanten Holzerker, der zu einem der Kennzeichen des Borst- Stils wird.

Wir bieten am 13. September zwei etwa einstündige Führungstermine an, um 15 Uhr und um 16.30, eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 10. September mit Angabe des gewünschten Termins.

Treffpunkt ist am Haus Marsopstraße Nr 36. Wir bitten um 5 € Teilnahmegebühr. Gäste sind herzlich willkommen.

Hinweis : Als Ergänzung wird der Architekt und Verleger Franz Schiermeier am 26. November einen Vortrag über Bernhard Borst im Ebenböckhaus halten.

Weitere Standorte ivon Borst-Häusern n Pasing/Obermenzing:

  • Mehrspännern in der Marschner - und Rembrandstraße
  • Villa Rembrandtstraße 7
  • Wohn- und Geschäftshaus Orthstraße 14
  • August-Exterstraße 36
  • Pippinger Straße 35
  • Paosostraße 8/10
  • Doppelhaus Otilostr. 11 a sowie Reihenhauszeile
  • Paul Hösch-Str. 10, 16, 26, 31
  • Neufeldstraße 26

Klaviersonaten mit Mirko Kegel

Kontrapunkt Klavierwerkstatt, Dorfstr. 39/ Hofgebäude, M-Obermenzing

Mirko Kegel, ©Mirko Kegel

Das Ende unserer Sommerpause feiern wir mit dem jungen, vielseitigen Pianisten Mirko Kegel in der Kontrapunkt Klavierwerkstatt. Er ist 2005 in München geboren und hat im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierspiel begonnen. Von 2020 bis 2023 war er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München, danach Student im künstlerischen Bachelorstudiengang bei Prof. Adrian Oetiker. Er hat an verschiedenen internationalen Meisterkursen und Akademien teilgenommen und zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen.

Programm:

Ludwig van Beethoven, Sonate D-Dur Op. 10/3
Franz Schubert, Sonate c-Moll D 958
Alexander Skrjabin, 8 Etüden Op. 42

Eintritt: € 28; ermäßigt für Mitglieder € 25, für Schüler und Studierende unter 30J. € 10
Karten nur an der Abendkasse
Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de

Cellissimo

Münchner Volkshochschule (MVHS), Bäckerstr. 14, M-Pasing

Wen-Sinn Yang, ©wildundleise.de

Wen-Sinn Yang, gefeierter Weltstar und seit 2004 Professor für Cello an der Hochschule für Musik und Theater in München, gilt als einen der vielseitigsten Cellisten der Gegenwart. Neben seinem Wirken als international geschätzter Solist unter Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Shiao-Chia Lü, Grzegorz Nowak, Daniel Klajner, Yukata Sado oder Michael Hofstetter und mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Shanghai Symphony, dem NHK Tokyo, dem Royal Philharmonic Orchestra London und dem Russischen Staatsorchester Moskau, ist Wen-Sinn Yang auch ein begehrter Kammermusikpartner. Sein breitgefächertes Repertoire ist auf über 30 CDs dokumentiert. In unserer Reihe spielt er mit fünf Student*innen aus seiner Meisterklasse ein funkelndes Programm mit Werken von Edvard Grieg, Gioachino Rossini, Antonín Dvořák, Manuel de Falla und Astor Piazzolla.
Wir suchen derzeit noch nach einem größeren Saal, daher beachten Sie bitte eventuelle Änderungen.

Eintritt: € 28; ermäßigt für Mitglieder € 25, für Schüler und Studierende unter 30J. € 10
Karten nur an der Abendkasse
Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de

Winterreise von Franz Schubert

Samstag 09.01.2027, 19:00 Uhr und
Sonntag 10.01.2027, 19:00 Uhr

Münchner Volkshochschule (MVHS), Bäckerstr. 14, M-Pasing

Isabel Grübl. © Antje Wiech
Gerold Huber, © GWarbeck

Auch das Jahr 2027 beginnen wir mit Schuberts Winterreise, diesmal schon zum 12. Mal. Aber diesmal ist die Besetzung ungewöhnlich. Seit 2016 singt zum ersten Mal wieder eine Frau diesen Liederzyklus in unserer Reihe: die Mezzosopranistin Isabel Grübl. Die in Nürnberg geborene Sängerin ist für ihr besonderes und dunkles Timbre bekannt und konzertierte bereits mit namhaften Orchestern, wie der Kammerphilharmonie Ingolstadt, dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg, dem Detmolder Kammerorchester und den Bamberger Symphonikern. Auch im Konzertbereich ist sie deutschlandweit und darüber hinaus unterwegs, dabei reicht ihr Repertoire vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Werken. Begleitet wird sie am Klavier von dem bekannten und kongenialen Liedbegleiter Gerold Huber.

Eintritt: € 28; ermäßigt für Mitglieder € 25, für Schüler und Studierende unter 30J. € 10
Karten nur an der Abendkasse
Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de


Besucher-Information


Sollten Sie unter Krankheitssymptomen leiden, bleiben Sie bitte der Veranstaltung fern.
Für die meisten Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter einladungen@kulturforum-mwest.de oder bei unserer Kammermusikreihe unter info@kammermusik-pasing.de . Die Teilnahme ist dann nur nach erfolgter Bestätigung möglich.