Aktuell

Willkommen beim Kulturforum München-West!

Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST fördert Kreativität sowie Verständnis für Kunst und gesellschaftliche Fragen und unterstützt die Integration verschiedener Kulturen.

Sein Ziel ist die aktive Förderung und Pflege der Künste, Stadtteilkultur und Stadtentwicklung im Münchner Westen.

Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST ist überparteilich und gemeinnützig. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.

Der Verein organisiert Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Diskussionen und andere Veranstaltungen.

Aktivitäten

  • Ausstellungen und Vernissagen im Pasinger Rathaus (in Kooperation mit dem Verein Kunst und Kultur im und um das Pasinger Rathaus)
  • Organisation der „Offenen Ateliers Pasing / Obermenzing“ zusammen mit den beteiligten Künstlern seit 2000
  • Podiumsdiskussionen und sonstige Veranstaltungen zu stadtteil-bezogenen und gesellschaftspolitischen Themen
  • Kammermusik in Münchens kleinstem Konzertsaal, dem ehemaligen Rathaussaal von Pasing, jetzt Volkshochschule, und in Pasinger Kirchen
  • „Kulturfrühstücke“ an verschiedenen Orten mit aktuellen Themen
  • „Töne im Tunnel“ oder „Töne im Terrain“ als Beitrag zur jährlichen Nacht der Umwelt
  • Autorenlesungen
  • Engagement für stadtplanerische Gestaltung im Bereich Pasing und Obermenzing
  • Kulturausflüge und Stadtführungen
  • Führungen durch Museen und private Sammlungen
  • Führungen in Pasing und Obermenzing
    Siehe auch die Broschüre DUO MENZING, hier als PDF mit 2 MB anzusehen
  • Interkulturelle Veranstaltungen
  • Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • Stammtisch mit Mitgliedern, Freunden und Interessierten

Das KULTURFORM MÜNCHEN-WEST e.V. arbeitet mit lokalen Einrichtungen und Vereinen zusammen.

Spenden

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Aktuelle Veranstaltungen

Kurzfristige Veränderungen und Ergänzungen müssen wir uns leider vorbehalten.


Führung: Bergson Kunstkraftwerk

Am Bergson Kunstkraftwerk 2, 81245 München (ehemals Rupert-Bodner-Str. 3); Anima Tagesbar

Foto: U. Turner

Lange hat die leerstehende Industrieruine der Zwanzigerjahre still und unbeachtet in Aubing gestanden … jetzt haben die Brüder Amberger (Firma Allguth) das mächtige denkmalgeschützte Bauwerk in etlichen Jahren zu einem multifunktionalen Kulturort entwickelt: mit der flächenmäßig größten Galerie Deutschlands für bildende Kunst, einem hochmodernen Konzertsaal, Restaurant, Bars und Biergarten. Und: die stark gefährdete Mopsfledermaus behält dort ihr Winterquartier. Noch ist nicht alles umgesetzt; aber wir werden einen guten Einblick in Geschichte des Bauwerks und die Pläne für das Kunstkraftwerk bekommen.

Die Führung ist bereits ausgebucht.

Eintritt 10 € / 8 € für Mitglieder;

Anmeldung unter einladungen@kulturforum-mwest.de  ist erforderlich.

Lange hat die leerstehende Industrieruine der Zwanzigerjahre still und unbeachtet in Aubing gestanden, offiziell völlig ungenutzt, sich selbst überlassen. Nachdem schon lang keine Kohle mehr verbrannt wurde, heizten lediglich ab und an einige Jugendliche mit wilden, illegalen Techno-Raves dem Gemäuer ein und spürten dabei die ergreifende Atmosphäre dieses imposanten Lost Places. Im Jahr 2005 ent-deckten auch die Brüder Christian und Michael Amberger, Geschäftsführer der Firma Allguth, das mächtige Bauwerk und entwickelten rasch eine Vision:

Die verwahrloste Ruine soll zum kulturellen Hotspot, einem Ort der Inspiration und Begegnung werden! Hier soll es laut werden, bunt, kreativ und künstlerisch. Die ganze Stadt kann ab sofort neue kulturelle Energie aus dem über 100 Jahre alten ehemaligen Heizwerk schöpfen.

Auf dem Programm stehen verschiedenste Veranstaltungen von Hoch- bis Subkultur: Ausstellungen, Klassikkonzerte, Klavierabende, aber auch Partys, Theaterstücke für Familien sowie moderierte Gespräche zu zeitpolitischen Themen.

Mit der Einzelausstellung „Siloed Beings“ von Monira Al Qadiri, hat die Galerie König die Galerie im  ehemaligen Heizwerks eröffnet.

Das erste klassische Solo-Konzert im Bergson wurde von Alexander Krichel mit Chopins „Trauersonate“ und „Moment musicaux“ von Rachmaninow bestritten.
(von der Homepage)

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S3 bis Langwied + Fußweg 700 m; Bus 157 bis Ilse-Fehling-Straße + Fußweg 700 m; Bus 143 bis Kronwinkler Straße + Fußweg 250 m

Wiener Sinnlichkeit und böhmische Lebensfreude

Das Insomnia Sextett Regensburg spielt Streichsextette von Korngold und Dvořák

Kirche St. Wolfgang, Obermenzing, Pippinger Str. 49a

Es gibt sehr wenige Kammermusikensembles, die auf Dauer in der Besetzung mit jeweils zwei Violinen, Bratschen und Celli musizieren. Eine dieser seltenen Formationen ist das Insomnia Sextett Regensburg. Es besteht aus sechs jungen Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Regensburg, die sich 2017 an ihrem Arbeitsplatz, dem Theater der Stadt, kennengelernt haben und durch die Liebe zur Kammermusik verbunden sind:

Yui Iwata-Skweres (Violine)
Joana Weyland (Violine)
Břetislav Hera (Viola)
Matthias Rosenfelder (Viola)
Tomasz Skweres (Violoncello)
Arnold Thelemann (Violoncello)

Auf dem Programm des Konzerts in der letzten vollständig erhaltenen gotischen Dorfkirche Münchens stehen ein Werk eines frühvollendeten Genies der Wiener Musikszene in der Zeit der untergehenden Donaumonarchie, das Streichsextett D-Dur op. 10 von Erich Wolfgang Korngold, und ein Meisterstück eines böhmischen Komponisten der Romantik auf dem Sprung zum Weltruhm, das Streichsextett A-Dur op. 48 von Antonín Dvořák.

Eintritt: € 25, für Mitglieder € 20, für Schüler/Studierende bis 30 J. € 5.
Verbindliche Anmeldung unter info@kammermusik-pasing.de 

Erich Wolfgang Korngold (1897 – 1957) war ein echtes Wunderkind: Gustav Mahler bezeichnete den Zehnjährigen als Genie, Richard Strauss bewunderte „diesen jungen Erzmusikanten“, dessen Kompositionen ihn „mit Schrecken und Furcht erfüllten“. Mit zwölf komponierte er sein Klaviertrio op. 1, mit dreizehn erregte sein an der Wiener Hofoper aufgeführtes pantomimischen Ballett „Der Schneemann“  Aufsehen. 1917 komponierte er zwei Opern-Einakter, die Bruno Walter in München herausbrachte. Als Zwanzigjähriger landete er mit seiner Oper „Die tote Stadt“ einen Sensationserfolg, der binnen weniger Jahre an achtzig Theatern in aller Welt nachgespielt wurde. Wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet, folgte er einer Einladung von Max Reinhardt in die USA, um Mendelssohns Sommernachtstraum-Musik für den Film zu arrangieren – und wurde prompt von Warner Brothers unter Vertrag genommen. Als ebenso erfolgreicher wie innovativer Filmkomponist erhielt er zwei Oscars. Voller Sehnsucht nach Wiedererlangung seines früheren Lebens als klassischer Komponist kehrte er 1949 nach Wien zurück. Doch er galt in der klassischen Musikszene wegen seiner Filmkomponisten-Karriere als disqualifiziert, und die musikalische Avantgarde hatte sich von seinem spätromantischen, tonalen Stil abgewandt. Nach seiner endgültigen Rückkehr in die USA starb er enttäuscht und einsam als vergessenes Genie, das erst in jüngster Zeit eine Renaissance erlebt.

Das 1915 entstandene und zwei Jahre später publizierte Streichsextett op. 10 ist ein ungemein farbiges, vielseitiges Werk. Auf den ersten Satz mit seinen drei Themengruppen, seinen Aufschwüngen und Ausbrüchen folgt der träumerisch versponnene langsame Satz, der von melodiösen Cello-Passagen dominiert wird und an Schönbergs „Verklärte Nacht“ erinnert. Das folgende Intermezzo atmet Wiener Landler-Seligkeit mit Glissando- und Pizzicato-Passagen; Gustav Mahler und Richard Strauss lassen grüßen. Der Finalsatz ist eine virtuose Humoreske mit dahineilenden, hüpfenden und dahinhuschenden Fugato-Passagen und marschartigen Einschüben, ehe das Werk mit einem fröhlichen Aufschwung endet.

Antonín Dvořák (1841 – 1904) war das älteste von neun Kindern eines Gastwirts und Metzgers, dessen Leidenschaft allerdings der Musik galt und der später sein Geld als Zitherspieler verdiente. So erhielt er professionellen Orgelunterricht, spielte Bratsche, fing an zu komponieren und verdiente als junger Mann seinen Lebensunterhalt als Kaffeehausmusiker und in einem Privatorchester- dem späteren Orchester des Prager Nationaltheaters. Der Durchbruch als Komponist gelang ihm, als er unter nachdrücklicher Fürsprache von Johannes Brahms 1875 das österreichische Staatsstipendium erhielt und von seinem Förderer dem Verleger Fritz Simrock empfohlen wurde. Dies war der Beginn einer steilen Weltkarriere und einer lebenslangen Freundschaft zwischen den beiden Komponisten.

Mit dem 1878 entstandenen Streichsextett op. 48 begann die „böhmische Periode“ in der Kammermusik des Komponisten. Bis dahin hatte er sich als kompositorischer Autodidakt an der deutschen Romantik und vor allem am „Neutöner“ Richard Wagner orientiert, später am Kompositionsstil von Johannes Brahms. Nun wandte er sich den Musiktraditionen und -formen seiner böhmischen Heimat zu und bezeichnete sich auch selbst als „böhmischen Musikanten“. Vom Streichsextett op. 48 war Brahms begeistert: „Es ist unendlich schön. (…) Diese herrliche Erfindung, Frische und Klangschönheit“! Der erste Satz des Sextetts beginnt mit einem liedhaften Thema in einem breit dahinströmenden Fluss, aus dem sich schließlich das lebhaftere, tänzerische Nebenthema entwickelt. Die beiden Mittelsätze hat der Komponist mit den Bezeichnungen für slawische Volkslied- und Tanzsätze versehen: Die Bezeichnung des langsamen, mit „Dumka“ überschriebenen Satzes bezieht sich auf eine ursprünglich aus der Ukraine stammende traditionelle Tanzmelodie. Der zärtlich-wehmütige Charakter des Satzes, in dessen Zentrum ein verträumtes Wiegenlied steht, berührt unmittelbar. Der nachfolgende „Furiant“, ein schneller böhmischer Volkstanz mit einem lyrischen Trio und einem wilden Schluss-Accelerando, nimmt die Stelle eines Scherzos ein. Der Finalsatz beginnt mit einem Trauermarsch-Thema, das in fünf Variationen verarbeitet wird, ganz allmählich an Schwung gewinnt und schließlich in einer furiosen Stretta dem Ende des Werks zueilt.

Zur Namenswahl „Insomnia Sextett“ schreibt das Ensemble auf seiner Homepage: „Der Name ist durch die mittlerweile acht Ensemble-Kinder inspiriert, die uns zwar gelegentlich nachts wach-, aber niemals davon abhalten, mit Begeisterung gemeinsam Musik zu machen.“

Führung Jugendstil in Schwabing

Münchner Freiheit, Ecke Haimhauserstr., Ursula Apotheke

Foto: U. Turner

Der Jugendstil in München umfasst eine Epoche der Offenheit für neue Trends. In Schwabing lebten zur Jahrhundertwende zahlreiche Künstler, Schriftsteller und Kabarettisten. Hier fanden sie Verlage und Zeitungen, die ihre Gedanken, Bilder und Satire veröffentlichten. In Cafés, in Malschulen, Werkstätten und Bars entwickelte sich liberales bis zu bissigem Gedankengut - alles war möglich, war es auch erlaubt? Architekten und Kunsthandwerker wurden hier voneinander inspiriert und fanden genau hier auch die Bauherren, die offen für die Münchner Sezession waren.

Die Führung ist bereits ausgebucht.

Ein Spaziergang zu einigen wunderbaren Bauwerken dieser Zeit kombiniert mit Geschichten aus dieser aufregenden Epoche Münchens. Erleben Sie das Viertel und seine schönen Seiten auf einem Stadtspaziergang mit vielen Ein- und Rückblicken.

Anmeldung unter einladungen@kulturforum-mwest.de  ist erforderlich.

Die Tour beginnt an der U-Bahn-Station „Münchner Freiheit“. Oben angekommen, steht man fast direkt vor einem prachtvollen Werk des Jugendstil-Architekten Martin Dülfer, in dem er auch selbst gewohnt hat.

Der kurze Weg durch die Kaiser- und die Wilhelmstraße ist fast jugendstilfrei, aber das nächste Ziel, die Ainmillerstr. hat es dafür in sich. Hier reihen sich die auffallenderen Häuser dieser Stilrichtung u.a. steht hier eines der schönsten und meistfotografierten Jugendstilhäuser Münchens. Seine blaugoldenen Verzierungen und die altägyptisch anmutenden Köpfe an den Fensterbögen sieht man immer wieder abgebildet. Übrigens: In diesem Teil der Ainmillerstraße wohnten einige Jahre lang Wassily Kandinsky und Paul Klee.

In der Römerstraße trifft ägyptisch auf griechisch: das imposante Gebäude mit seinen roten säulenartigen Ornamenten, den golden verzierten Pharaonen-gesichtern. Gleich daneben bietet das Haus mit der Nummer 15 ein weiteres farbenfrohes Highlight unserer Tour. In der Römerstraße hat übrigens fast jedes Gebäude Jugendstilelemente.

Weiter geht die Tour durch die Franz-Joseph-Straße:  gemusterte Säulen und blaue Balkone; sehenswerte Dachgiebel; eine Glastür mit einem grün-lila Metallrahmen;  einen kleinen Blick auf einen verwunschenen Garten im Innenhof – es ist schon beeindruckend wieviel Jugendstil, wie viele Persönlichkeiten, wieviel Geschichte hier zu erfahren sind.

Das herrschaftliche Haus in der Friedrichstraße 18 sieht auf den ersten Blick nicht nach Jugendstil aus, ist ihm aber eindeutig zuzuordnen. Der Architekt Max Langheinrich lehnte sich etwas an den Stil des Barock an, ohne ihn wirklich nachzuahmen. Das war im Jugendstil nicht ungewöhnlich. Man machte, was einem gefiel und wollte sich an keine Konvention halten. Der Weg führt am Leopoldpark vorbei, der mit seinen dichten Baumkronen zum Verweilen einlädt. Dies sind nur einige der Straßen und sehenswerten Gebäude dieser Tour

Führung durch die Archäologische Staatssammlung

mit Constanze Lindner Haigis

Lerchenfeldstraße 2

Die Archäologische Staatssammlung (ASM) am Englischen Garten wurde nach umfangreicher Generalsanierung am 17. April 2024 wieder eröffnet – nach 8 Jahren Generalsanierung erscheint sie nun im neuen Gewand!!!

Willkommen in der neuen Welt der Archäologie!!! Archäologie ist relevant – auch für unsere Gesellschaft! Denn sie zeigt, welches Verhältnis Mensch und Umwelt in der Vergangenheit hatten, und schlägt damit eine Brücke ins Jetzt: Was gestern noch Geschichte, ist morgen schon Archäologie!!

Die ASM gehört zu den bedeutendsten Archäologiemuseen in Europa.

Ein Highlight ist die zum Englischen Garten hin ausgerichtete öffentliche Dachterrasse mit Gastronomie!!

Führungskosten 10 € / 8 € für Mitglieder; Eintritt 7 € / ermäßigt 5 €  

Anmeldung unter einladungen@kulturforum-mwest.de  ist erforderlich.

WIEDERERÖFFNUNG am 17. April 2024

Die Archäologische Staatssammlung (ASM) am Englischen Garten wurde nach umfangreicher Generalsanierung am 17. April 2024 wieder eröffnet – nach 8 Jahren Generalsanierung erscheint sie nun im neuen Gewand!!!

Die ASM gehört zu den bedeutendsten Archäologiemuseen in Europa.

Die Präsentation der frühen Menschheitsgeschichte, von der Altsteinzeit bis zu Beginn des Mittelalters ist zukünftig mit moderner Medientechnik lebendig erlebbar: Zwei, sich einander ergänzende, aber unabhängig voneinander begehbare, barrierefreie Rundgänge „Abenteuer Archäologie“ und „Das begehbare Archiv“ geben Einblick in die Kulturentwicklung Bayerns. Der Weg durch die Vergangenheit beginnt mit Zeugnissen aus dem nomadischen Leben der ersten Steinzeitmenschen und reicht bis zu den ersten Stadtbewohnern und Relikten der Neuzeit!

Das architektonische Konzept des spanischen Büros Nieto Sobejano Arquitectos macht das Museum neu erlebbar: neben einer unterirdischen, stützenfreien Sonderausstellungshalle, einem neu akzentuierten Haupteingang und einem lichtdurchfluteten Foyer mit Museumsbar und Shop gibt es einen neuen Treppenhauskubus, der alle Museumsebenen barrierefrei erschließt. Ein Highlight ist die zum Englischen Garten hin ausgerichtete öffentliche Dachterrasse mit Gastronomie!!

Kultur-Stammtisch

im „Alten Wirt von Obermenzing“, Dorfstraße 39

Am Donnerstag, 22. August wollen wir uns um 17 Uhr zum geselligen Beisammensein im Biergarten treffen. Auf regen Besuch und einen ungezwungenen Austausch freuten sich -  wie jedes Jahr - die KollegInnen des Vorstands.

Wir hoffen, dass viele Alt- und Jung- Mitglieder, aber auch gerne Gäste, diese Gelegenheit des „Miteinanders“ nutzen. Es gibt kein Thema, nur gute Gespräche zum besseren Kennenlernen, Vernetzen, Ratschen, Essen und Trinken........

Im „Alten Wirt von Obermenzing“ werden wir Plätze reservieren. Bei schönem Wetter sind wir im Biergarten unter schattigen Kastanien, bei Regen drinnen in der „Kirchenstube“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, einfach kommen! Bus 143 und 160. Gäste sind herzlich willkommen.

Über 600 Jahre Alter Wirt von Obermenzing: Der historische Gasthof „Zum Alten Wirt" wird in einer Urkundenaufstellung von 1676 dergestalt erwähnt, dass er bereits im Jahre 1417 an einen neuen Besitzer übergeben worden war. Damit ist er das älteste Gasthaus auf heutigem Münchner Stadtgebiet!

Die Entstehung verdankt die Tafernwirtschaft sicherlich ihrer geographischen Lage direkt neben der Dorfkirche St. Georg und der ehemaligen Würmfurt an der alten Landstraße von München über Obermenzing und Lochhausen nach Fürstenfeldbruck und Augsburg.

Die heutige Gestalt der Wirtschaft, die nahezu unverändert die Jahrhunderte überstanden hatte, wurde in den Jahren 1589/90 geschaffen.

Zur damaligen Zeit war der „Alte Wirt" noch das größte Bauerngut mit über 200 Tagwerk Grund, verteilt von Obermenzing bis Aubing, Augustenfeld, Günding und Pasing.

Nach einer wechselvollen Geschichte mit vielen kurzzeitigen Besitzern bzw. späteren Eigentümern konnte im Jahre 1985 das Bauunternehmerehepaar Inge und Max Kerscher das Anwesen käuflich erwerben und von Grund auf sanieren. So sind die Jagdstube, die Kirchenstube, das Gewölbe und letztendlich der große Bauernsaal im Obergeschoss entstanden und renoviert worden.

In letzter Zeit wurde der rückwärtige Stadel saniert und der Biergarten nach Süden auf 600 Plätze vergrößert. Auch der Rest der Maibaumwiese gegenüber dem Gasthaus konnte wieder dem Wirtshausbesitz zugefügt werden, sodass der Parkplatz und der Standort des Maibaums für alle Zeiten gesichert sind.

Führung am Tag des Offenen Denkmals

Häuser der Villencolonie I in der Fritz-Reuter-Straße: „aus dem Büro August Exter“

Treffpunkt am Wensauerplatz in Pasing

Foto: Angela Scheibe-Jaeger

Angela Scheibe-Jaeger zeigt bei einer Führung durch die Fritz-Reuter-Straße in Pasing-Obermenzing diverse Villen als „Wahrzeichen des Stadtteils“, dem diesjährigen Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Tag des offenen Denkmals. Die Straße, die vom Wensauer Platz zum Würmkanal führt, wurde ab 1892 im Rahmen der Entwicklung der ersten Villencolonie Pasing von dem Architekten August Exter angelegt. Bereits in den frühen 1890er Jahren war sie in ganzer Länge relativ geschlossen bebaut. Die Straße weist 16 Einzeldenkmäler aus und steht insgesamt unter Ensembleschutz. Hier sind neben „Exter-Villen“ in unterschiedlichen Stilen auch Häuser anderer Architekten aus der Entstehungszeit und etwas später zu sehen. Sie lernen die zahlreichen Stilelemente kennen, die charakteristisch für die Bauten des ausgehenden Historismus sind und haben die Gelegenheit, drei Gebäude besonders in Augenschein zu nehmen.

Treffpunkt ist am Pasinger Wensauer Platz beim Trafohäuschen um 15.00 Uhr, Dauer ca. 1,5 Std., Teilnahme frei, ohne Anmeldung. Mit ÖPNV gut zu erreichen, Einkehrmöglichkeiten in der Nähe. Für Rollis geeignet. Die Führung findet bei jedem Wetter statt.

Foto: Angela Scheibe-Jaeger

Aus der „Liste der Baudenkmäler“:
 „Die Fritz-Reuter-Straße wurde ab 1892 angelegt und bereits in den 1890er Jahren in ganzer Länge relativ geschlossen mit kleinen Villen bebaut, von denen die meisten im Heimatstil gehalten waren und der Straße den Giebel zuwandten. Die meisten Häuser wurden stark verändert und bereits in den folgenden Jahrzehnten vergrößert. Nach 1945 entstanden wenige neuere Bauten zwischen den alten Häusern“.

Wir haben bei der Führung die Gelegenheit, das denkmalgeschützte Anwesen Orthstraße Ecke Fritz-Reiter-Straße vom Garten aus näher zu betrachten. Die „stattliche Landhausvilla“, (Denkmalliste: „Landhausstil, mit Erker und Balkonen, 1893 aus dem Büro August Exter“) hat eine lange und wechselvolle Geschichte, der Hauseigentümer wird uns davon berichten.

Foto: Angela Scheibe-Jaeger

Zwei weitere Häuser in der Fritz Reuter Straße können wir ebenfalls genauer unter Augenschein nehmen.

- Aus der Denkmalliste: „Das Gebäude Fritz-Reuter-Straße 26  wurde 1894 errichtet. Die kleine Villa, die zur Frühbebauung der Villenkolonie Pasing I gehört, ist ein geschütztes Baudenkmal. Der zweigeschossige Krüppelwalmdachbau, mit seitlichem Eckturm und Spitzhelm, Holzbalkon und Zierfachwerk wurde nach Plänen des Architekturbüros August Exter im Heimatstil errichtet. Das Haus erhielt 1966 eine eingeschossige Erweiterung an der Rückseite“.

- Haus Nr. 24 steht wegen diverser Umbauten nicht mehr unter Denkmalschutz, unterliegt aber dem Ensembleschutz. Es ist auch aus dem Büro August Exter. Eine Architektin wird uns Einblicke geben.

Beethoven-Sonaten für Violine und Klavier, 3. Teil

Neuer Termin: Matinée am Sonntag, 20.10.2024, um 11:00 Uhr

Klavierwerkstatt Kontrapunkt, Dorfstr. 39 (hinter dem Alten Wirt).

Der Zyklus der zehn Violinsonaten Beethovens gewährt einen einmaligen Einblick in die musikalische Entwicklung des Komponisten vom Frühwerk im Schatten Haydns und Mozarts über den Höhepunkt des „heroischen Stils“ bis an die Grenze des Spätwerks.

Die ARD-Preisträgerin des Jahres 2017 Sarah Christian, Violine, und die vielfache Preisträgerin Prof. Hisako Kawamura, Klavier, beenden nun diese spannende Reise durch die Schaffensperioden des Genies Beethoven mit einer Matinée, bei der die Violinsonaten

  • Nr. 3 in Es-Dur op. 12,3 von 1798/99,
  • Nr. 6 in A-Dur op. 30,1 von 1802 und
  • Nr. 7 in c-moll op. 30,2 ebenfalls von 1802 

erklingen werden.

Eintritt: € 25, für Mitglieder € 20, für Schüler/Studierende bis 30 J. € 5, Kinder bis 14 J. frei.

Verbindliche Anmeldung unter info@kammermusik-pasing.de

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Besucher-Information

Unser aller Gesundheit und Sicherheit sind wichtig. Daher halten wir uns an die jeweils gültigen Infektionsschutz-Vorschriften des Bayerischen Gesundheitsministeriums bzw. an die Hygienekonzepte der jeweiligen Häuser, in denen unsere Veranstaltungen stattfinden. Näheres erfahren Sie in unseren Einladungen oder mit den Reservierungsbestätigungen.
Sollten Sie unter Krankheitssymptomen leiden, bleiben Sie bitte der Veranstaltung fern.
Für die meisten Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter einladungen@kulturforum-mwest.de oder bei unserer Kammermusikreihe unter info@kammermusik-pasing.de . Die Teilnahme ist dann nur nach erfolgter Bestätigung möglich.