Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST fördert Kreativität sowie Verständnis für Kunst und gesellschaftliche Fragen und unterstützt die Integration verschiedener Kulturen.
Sein Ziel ist die aktive Förderung und Pflege der Künste, Stadtteilkultur und Stadtentwicklung im Münchner Westen.
Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST ist überparteilich und gemeinnützig. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.
Der Verein organisiert Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Diskussionen und andere Veranstaltungen.
Aktivitäten
Ausstellungen und Vernissagen im Pasinger Rathaus (in Kooperation mit dem Verein Kunst und Kultur im und um das Pasinger Rathaus)
Organisation der „Offenen Ateliers Pasing / Obermenzing“ zusammen mit den beteiligten Künstlern seit 2000
Podiumsdiskussionen und sonstige Veranstaltungen zu stadtteil-bezogenen und gesellschaftspolitischen Themen
Kammermusik in Münchens kleinstem Konzertsaal, dem ehemaligen Rathaussaal von Pasing, jetzt Volkshochschule, und in Pasinger Kirchen
„Kulturfrühstücke“ an verschiedenen Orten mit aktuellen Themen
„Töne im Tunnel“ oder „Töne im Terrain“ als Beitrag zur jährlichen Nacht der Umwelt
Autorenlesungen
Engagement für stadtplanerische Gestaltung im Bereich Pasing und Obermenzing
Kulturausflüge und Stadtführungen
Führungen durch Museen und private Sammlungen
Führungen in Pasing und Obermenzing Siehe auch die Broschüre DUO MENZING, hier als PDF mit 2 MB anzusehen
Interkulturelle Veranstaltungen
Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Stammtisch mit Mitgliedern, Freunden und Interessierten
Das KULTURFORM MÜNCHEN-WEST e.V. arbeitet mit lokalen Einrichtungen und Vereinen zusammen.
Mailverteiler
Wenn Sie über alle unsere Termine auf dem Laufenden gehalten werden wollen, können Sie uns hiereine E-Mail senden, um in den Mailverteiler aufgenommen zu werden.
Manchmal verlässt man ein Konzert mit dem Gefühl, beseelt und lebendig zu sein.
Wenn Katharina Gruber (Gesang) und Christian Gruber (Gitarre) - Tochter und Papa - gemeinsam auf der Bühne stehen, geschieht genau das. Das Duo verbindet große musikalische Feinfühligkeit mit einer Offenheit, die sofort ankommt. Die Konzerte des Duos leben von Nähe, Wärme und einem Miteinander, bei dem man sich als Zuhörer willkommen fühlt - fast so, als würde man für einen Abend zur Familie gehören.
Nach ihren bejubelten Konzerten in den letzten beiden Jahren schätzen wir uns glücklich, die beiden Künstler auch in diesem Jahr wieder als unsere Gäste begrüßen zu dürfen - mit ihrem vom Publikum heiß geliebten éternelles- Programm: in diesem Jahr gespickt mit wunderschönen neuen Songs, die in Pasing zum allerersten Mal zu Gehör kommen werden.
„éternelles“ - „die Ewigen“ - ist eine Verneigung vor vier weiblichen Sängerinnen und Songschreiberinnen, die nicht nur als große Künstlerpersönlichkeiten der Welt etwas Ewiges hinterlassen haben, sondern die auch zeitlose - eben ewige - Kompositionen geschaffen oder solche durch ihre Interpretationen unsterblich gemacht haben,
Die Rede ist von Edith Piaf, Ella Fitzgerald, Carole King und Joni Mitchell.
Katharina Gruber und Christian Gruber lieben diese vier - und das ist deutlich zu spüren, wenn sie eine Auswahl der großartigsten Songs der Ikonen in ihrer ganz eigenen Art interpretieren: musikalisch fein, aufmerksam, mit viel Raum für die Facetten von Instrument und Stimme.
Ein Abend, der getragen wird von Leichtigkeit, Charme und Lebensfreude.
Eintrittspreise: 20€, Mitglieder des Kulturforums München-West 18€, Schüler u. Studenten unter 30J. 5€
Bei Regen in der „Kleinen Bühne“ der Pasinger Fabrik. Regentelefon 01709350701
Gaststätte „Zum Alten Wirt“ in Obermenzing, Dorfstrasse
Andreas Ellmaier und Johannes Wimmer stellen den Verein der Freunde Schloss Blutenburg (BBV) beim KulturStammtisch vor.
von links: Johannes Wimmer, stellv. Vorstand, Andreas Ellmaier, Vorstand BBV, Foto Ulrike Seiffert
„Seit über 50 Jahren fördern wir Kunst und Kultur, erhalten zu Bewahrendes und setzen Impulse für die Zukunft – in und um Schloss Blutenburg, dem Mittelpunkt des kulturellen Lebens im Münchner Westen“. So lautet das Motto des BBV. Die beiden Vorstandsmitglieder, Andreas Ellmaier und Johannes Wimmer, stellen den Blutenburgverein und seine zahlreichen Projekte vor. Dazu gehört die Organisation des bekannten Weinfestes und des Weihnachtsmarktes, aber auch Kunstausstellungen und Schlossführungen.
Zum Essen können Sie gerne schon früher kommen, es ist ab 18.30 Uhr reserviert. Bei schönem Wetter treffen wir uns im Biergarten, bei schlechtem in der Kirchenstube. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Gäste sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen und informativen Abend.
Blutenburg ASJ
Luftbild von Ulrich Lanz
Seit 1974 ist das satzungsgemäße Ziel des von einer Gruppe engagierter Obermenzinger Bürger gegründete BBV die „Förderung und Erhaltung von Kulturwerten in Schloss Blutenburg und der ehemaligen Hofmark Menzing“. Bei der Vereinsgründung war das Hauptziel damals freilich, Schloss Blutenburg vor dem drohenden Zerfall zu retten. Erhalt und Ausbau der Grünflächen um das Schloss sowie die musikalische und kulturelle Belebung des Schlosses standen damals ebenso auf der Tagesordnung des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg. Von 1980 bis 1983 dauerten die Renovierungsarbeiten an den Gebäuden und insbesondere der bibliotheksgerechte Ausbau. Mit dem Einzug der Internationalen Jugendbibliothek (IJB) 1983 war das Hauptziel erreicht, aber Aufgaben rund um die Blutenburg gingen dem Vorstand deshalb noch lange nicht aus. Der BBV unterstützt die Arbeit der IJB, die das Schloss zum „Bücherschloss“ macht.
die Friedenslinde, Foto ASJ
Wichtig war zudem der Erhalt der „Friedenslinde“ aus dem Jahr 1871 mitten im Schlosshof, mittlerweile ein anerkanntes Naturdenkmal. Rund um die Blutenburg sind einige Kunstwerke zu sehen, die es ohne die Initiative der Schlossfreunde nicht gäbe: Die Granitsteine des Untermenzinger Bildhauers Klaus Behr, das Denkmal „Für die Liebenden“, das Todesmarschdenkmal oder die Gedenkskulptur der „Gebeugte Leere Stuhl“ an der Kirche Leiden Christi.
In diesem Turm hat der Verein sein Büro, Foto: ASJ
Auch wenn es die bekannten Blutenburger Schlosskonzerte nicht mehr gibt, so setzt der Verein noch heute musikalische Akzente, zum Beispiel mit den traditionellen Jazz-Konzerten im Juli im Schlosshof. Die BBV-Kunstausstellungen im Christa-Spangenberg-Saal erfreuen sich großer Beliebtheit. Zwei Mal im Jahr erscheinen die „Obermenzinger Hefte“, auch das traditionell stark besuchte Pfälzer Weinfest sowie das Dorffest im Juni und die Ramadama-Aktionen sind nicht zu vergessen. Der Blutenburger Weihnachtsmarkt mit seiner einzigartigen Atmosphäre gehört zu den schönsten weit und breit. Auch die Gartentage gehören zu den unterschiedlichen Veranstaltungen, die der Verein organisiert.
Im Turm IV hinter dem Herrenhaus befindet sich der Vereinssitz.
Die Fusion von Wasserstoffkernen ist die Energiequelle der Sterne. Seit mehr als 50 Jahren arbeiten Forscher daran, diesen Prozess auf der Erde nutzbar zu machen. Die jüngsten Erfolge bei der Erzeugung von Fusionsenergie auf der Erde haben zu einem verstärkten Interesse und Engagement für die Entwicklung der Fusionsenergie in der ganzen Welt geführt, sowohl seitens der Industrie als auch der Politik.
Im Vortrag wird zunächst darauf eingegangen, wie ein Fusionskraftwerk auf der Erde realisiert werden sollte. Dabei wird insbesondere der Einschluss von heißen Wasserstoffplasmen in Magnetfeldern in Tokamaks und Stellaratoren diskutiert, aber auch das Prinzip der Trägheitsfusion wird skizziert. Der aktuelle Stand der Forschung und die jüngsten experimentellen Erfolge in verschiedenen Fusionsanlagen auf der ganzen Welt werden vorgestellt. Schließlich wird der Weg zu einem Fusionskraftwerk im Lichte der neueren Entwicklung in Politik und Wirtschaft diskutiert.
Prof. Dr. Hartmut Zohm ist Direktor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, wo er für den Betrieb des Tokamak-Experiments "ASDEX Upgrade" verantwortlich ist. Seit 2020 leitet er außerdem eine europäische Arbeitsgruppe, die sich mit der Physik des Demonstrationskraftwerks befasst.
Bild: Miguel Chevalier, Januskopf, 2021; Kunsthalle
Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Haare sind ein starkes Mittel des Ausdrucks – politisch, religiös, kulturell und persönlich. Mit ihnen bekennen wir Zugehörigkeit, gestalten Identität oder ziehen andere in unseren Bann. Die Ausstellung in der Kunsthalle München lädt zu einem anregenden, sinnlichen und überraschenden Streifzug durch drei Jahrtausende Kunst- und Kulturgeschichte der Haare ein. Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann.
am Sonntag, 13. September 2026, 15:00 Uhr und 16:30 Uhr
„Borst-Villen in der Marsopstraße“
Foto: Angela Scheibe-Jaeger
Dieses Jahr wollen wir uns beim Tag des offenen Denkmals mit dem Architekten Bernhard Borst beschäftigen und laden Sie herzlich zu unserem Rundgang ein. Borst (1883 - 1961) steht noch heute im Schatten von August Exter, der die beiden Villencolonien in Pasing und Obermenzing geschaffen hat. Allerdings wurde er mit seiner neuartigen Wohnsiedlung „Borstei“ bekannt, die er von 1924 – 1929 erbaut. Borst arbeitet ab 1903 als Schüler und Kollege von Exter in dessen Architekturbüro zusammen und prägt mit ihm bis 1914 die Kolonie mit ihren Bauten und deren Ausschmückung maßgeblich mit. Borst gilt als „Architekt zwischen Tradition und Moderne“ mit „Modern-historisierender Stil“ Seine Anfänge liegen also in unserer Gegend, hier hat Borst in den beiden Villencolonien als bauleitender Architekten mehrere Baustellen und ist dann auch als selbständiger Bauunternehmer „gut beschäftigt“. Hier stehen auch seine ersten „Eigenheime“.
Foto: Angela Scheibe-Jaeger
Sie werden bei unserem Rundgang entlang der Marsopstraße besonders zwei Beispiele seiner frühen Bauten kennen lernen. In dieser Straße am Würmkanal baut sich Borst 1907 selbst sein erstes Eigenheim, eine „Villa, historisierender Jugendstil“. In der Nähe liegt die „Villa Flesch“ aus dem Jahr 1910, ebenso noch stark vom Jugendstil beeinflusst, mit dem markanten Holzerker, der zu einem der Kennzeichen des Borst- Stils wird.
Wir bieten am 13. September zwei etwa einstündige Führungstermine an, um 15 Uhr und um 16.30, eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 10. September mit Angabe des gewünschten Termins.
Treffpunkt ist am Haus Marsopstraße Nr 36. Wir bitten um 5 € Teilnahmegebühr. Gäste sind herzlich willkommen.
Hinweis : Als Ergänzung wird der Architekt und Verleger Franz Schiermeier am 26. November einen Vortrag über Bernhard Borst im Ebenböckhaus halten.
Weitere Standorte ivon Borst-Häusern n Pasing/Obermenzing:
Mehrspännern in der Marschner - und Rembrandstraße
Sollten Sie unter Krankheitssymptomen leiden, bleiben Sie bitte der Veranstaltung fern. Für die meisten Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter einladungen@kulturforum-mwest.de oder bei unserer Kammermusikreihe unter info@kammermusik-pasing.de . Die Teilnahme ist dann nur nach erfolgter Bestätigung möglich.