Wir haben ein „tolles Duo“ (Paola De Piante Vicin) engagieren können:
Luis Gonzales Llado, geboren in Madrid, studiert seit 2025 in der Meisterklasse der Hochschule für Musik und Theater München Neue Musik mit dem Hauptfach Klavier bei Prof. Adrian Oetiker.
Aimar Tobalina Llamas (Geige) studiert ebenfalls in der Meisterklasse, allerdings an der Sibelius Akademie der University of the Arts in Helsinki.
Die beiden haben für dieses Konzert ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt:
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 Op. 100 in A-Dur (1886)
Arnold Schönberg (1874-1951)
Phantasy for Violin with Accompaniment of the Piano Op. 47 (1949)
Joaquín Turina (1882-1949)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 Op. 82 in G-Dur „Sonata española“ (1934)
Maurice Ravel (1875-1937)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 M. 77 in G-Dur (1927)
Eintritt: € 28; ermäßigt für Mitglieder € 25, für Schüler und Studierende unter 30J. € 10
Karten nur an der Abendkasse.
Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de
Aimar Tobalina (* 2003) ist ein spanischer Geiger, der in Helsinki lebt und wirkt. Dort absolviert er derzeit sein Masterstudium an der Sibelius-Akademie bei Réka Szilvay und Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch. Nach seiner Ausbildung in Bilbao bei Carmen Gutiérrez und Laura Delgado schloss er 2024 sein Bachelorstudium in Finnland ab. Er war Gründungsmitglied des Ainola Quartets, mit dem er bei renommierten Festivals auftrat und 2025 das Finale des Internationalen Kammermusik-Wettbewerbs Antón García Abril erreichte. Seine kammermusikalische Tätigkeit reicht von Schubert, Schostakowitsch und Ligeti bis hin zu zeitgenössischen Werken und Uraufführungen. Als Orchestermusiker wirkte er als Konzertmeister des Helsinki Metropolitan Orchestra sowie des Orquesta de la Catedral von Bilbao und arbeitet regelmäßig mit der Tapiola Sinfonietta zusammen. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Musikern wie Christian Tetzlaff, Kerson Leong und Mario Hossen. Zudem wirkte er an verschiedenen Tonaufnahmen mit, darunter ein Album mit Werken von David del Puerto.
Luis González, geboren 2000 in Madrid, ist ein spanischer Pianist. Musikalisch wurde er zunächst von seinem Vater, Luciano González Sarmiento, geprägt, bevor er seine pianistische Ausbildung bei Javier Negrín in Madrid fortsetzte. 2019 zog er nach München, um an der Hochschule für Musik und Theater München den Bachelor of Music in der Klasse des Schweizer Pianisten Prof. Adrian Oetiker zu beginnen. Bei ihm absolvierte er später auch den Master of Music und begann 2025 zusätzlich den Masterstudiengang Neue Musik. Parallel dazu studiert er seit 2025 Philosophie im Bachelor of Arts an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Wesentliche künstlerische Impulse erhielt er durch Meisterkurse und Unterricht bei Vladimir Stoupel und Joaquín Achúcarro. Im Jahr 2026 wurde er mit dem Musikstipendium der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt er Förderungen von Yamaha Music Europe sowie von der Fundación Botín (Santander, Spanien).
2026 trat er als Solist unter der Leitung von Manuel Tévar im Kammermusiksaal des Auditorio Nacional in Madrid auf, wo er die Uraufführung des preisgekrönten Werkes der I Bienal de Composición „Manuel de Falla“ spielte. Außerdem spielte er ein Solokonzert mit Werken der Neuen Musik im schwere reiter (München). Frühere Auftritte umfassen Konzerte beim Internationalen Festival Varna (Bulgarien, 2019 und 2025), beim Festival Estoril-Lisboa (2022) sowie in der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando in Madrid (2023).
Ein wesentlicher Schwerpunkt seines Schaffens ist die zeitgenössische Musik. 2022 veröffentlichte er beim Label IBS Classical das Album Preludios para un joven pianista, für das er 19 iberische und hispano-amerikanische Komponistinnen und Komponisten mit jeweils einem Werk für Klavier solo beauftragte – darunter Tomás Marco, José Luis Turina, Jesús Torres, José Luis Campana, Iluminada Pérez Frutos und David del Puerto. Zudem arbeitete er eng mit Komponisten wie José María Sánchez-Verdú, Gustavo Díaz-Jerez und Isabel Urrutia an der Interpretation und Erarbeitung ihrer Werke.
Er arbeitet regelmäßig mit dem Ensemble Oktopus der Hochschule für Musik und Theater München zusammen und kooperiert mit verschiedenen Institutionen im Bereich der zeitgenössischen Musik.


